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Anton“,
sachtä Cerwinski für mich,
„watt is denn ainglich son Transrapitt? Alle Welt is da im Augnblick von am quasseln.“ - „Dä Transrapitt“,
sachich,
„datt is 'n Zuch auf Stelzen.
Wie die Schwebebaan in Wuppatal,
nur ehmt aufm Kopp un mit echtet Schwebm.“ - „Wie gezz,
echtet Schwebm“,
will dä Cerwinski wissen,
„watt soll dat denn bringen?“„Nix brinkt datt,
gaa nix“,
sachich,
„is bloß laut un teuer.
Ham unsere Inschiniöre entwickelt für so geschniegelte Geschäftsmänner,
die dat furchba eilich ham.
Weil schnell is dat Dingens,
dat musse ihm lassen.
Tobt mit 400 Sachen über die Köppe wech.
Wollten se ja hier au hinklotzen.
Stell dich ma voa: Von Doatmund wech hier bei uns quer duich Grumme duich,
dann na Essen un noch son Stücksken! Imma anne B1 lang.
Hätzze dein eigenet Woat nich mehr verstanden,
wenn dä da langgezischt wär.
Un dat Schönste is: Kaum dassa so richtich in Faaht is,
mussa schon widda bremsen,
weil,
kommt ja eine Haltestelle nache andere. Hier hamse bald kapiert,
dattat keinen Sinn macht,
noch schnella alze Bogestra zu fahn.
Abba in Bayern sinze gezz ehrs auf den Trichta gekommen.
Die wollten vonnen Bahnhof nachen Fluchhafen mitten Transrapitt düsen,
wegen 10 Minuten.
In Wirklichkait ginget abba bloß ummet Kassieren vonne Kohle.
Zich Millionen hätten se eingesackt auße Staatskasse.
Da muss ne alte Omma lange für stricken,
sachich dir.
Stell dich ma voa: Wir sind hier am Malochen,
nur dat die 'n paa Minuten eher zu ihrn Fluchzeuch kommen! Un gezz is die Kacke am Dampfen,
weil die Inschiniöre nochma ihren Rechenschieber rausgekramt ham.
Nu issa plötzlich zu teuer - hättich dich au vorher proffezeihen können.
Is doch imma so: Ers wirtat Dingens schöngerechnet,
dattat jaa vonne Polittikers abgenickt werden tut.
Un dann sin auf einma die Preise am Explodiern.
Wa bei de Baanstrecke von München na Nürnbärch ganz genau so.
Nä,
gee mich doch wech! Abba ein Gutet hattet ja mit dat teure Teil: Son kleinen Transrapitt hamse bei Rocko in'n Prosspeckt - fastehße,
wegen dem Haip ummen echten und so.
Den Kleinen krisse nächstet Jaa schonn fürn paa Euro.
Dann kannze ganz gemütlich bei dich im Keller hocken un damit über de Anlage kacheln.
Un laut is der au nich.
Dat is dann echt fahn,
alz wenze schwebs“,
- sachtich dein Kumpel Anton Die Figur „Kumpel Anton“ erfand Wilhelm Herbert Koch,
Sportjournalist bei der Westfälischen Allgemeinen Zeitung.
Die erste Erzählung wurde im Dezember 1954 in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.
Lange Jahre gehörten die Kurzgeschichten im Sprachstil der Region zur Wochenend-Pflichtlektüre des Verfassers dieser Zeilen ... MK
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