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Ich unterstelle mal,
dass die Mehrheit unserer Leser Rechtshänder ist.
Für rund 90 % der Bevölkerung trifft das zu; MIBA-Leser werden da keine Ausnahme machen.
Die dominante Hand ist also die rechte,
die unterstützende Hand folglich die linke.Beim Durchsehen von Zeitschriften ergibt sich daher meist der erstaunliche Effekt,
dass die linke,
also die unterstützende Hand,
das Heft in maximaler Durchbiegung hält und der Daumen eine Seite nach der anderen freigibt.
Das führt dazu,
dass die hinteren Seiten zuerst,
die vorderen Seiten zuletzt gesehen werden. Selbstverständlich tragen wir von der MIBA-Redaktion diesem Umstand Rechnung und bringen die wichtigsten Infos auf der Vorschau-Seite: Sie sahen also längst,
dass in dieser Ausgabe gleich zwei Neukonstruktionen angekündigt werden (Brawa-94.1 und Fleischmann-54.15) - logo,
denn Sie wollen ja wissen,
welche Modelle auf den Wunschzettel sollen.
Direkt davor haben Sie die Neuheiten des Monats gesehen,
die bereits auf dem Markt sind - Ihr November-Etat muss ja auch irgendwie genutzt werden. Davor wiederum sind die unterhaltsamen Bücher platziert - an den langen Winterabenden ist ja besonders viel Zeit zum Schmökern.
Kaum weniger wichtig die Veranstaltungshinweise,
denn Sie wollen ja wissen,
wo die beliebten Börsen und Nikolausfahrten auf Ihren Eintritt warten. Der nächste Rang in der heftinternen Werteskala wird belegt von Bastelbeiträgen,
Tests und Tipps zur Gestaltung von Anlagen.
Diese wechseln in lockerer Folge mit Berichten von bereits gebauten Anlagen.
Dann kommen - wir nähern uns den vorderen Seiten - keineswegs unwichtige Beiträge,
denn hier platzieren wir gern mal interessante Artikel für jene Leser,
die das Heft von vorn an durchblättern - unser Beitrag zum Minderheitenschutz sozusagen.Ihr Martin Knaden
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