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Aus,
Schluß,
Klappe - normalerweise ist dem "Homo mibanicus",
dem hauptberuflichen zumal,
derlei Pathos zuwider.
Aber nun übermannt uns an dieser Stelle doch ein wenig die Emotion.
Alles hat ein Ende,
auch dieses Jahr und damit der MIBA-Jubiläums-Jahrgang. Kehraus am 50.
Geburtstag: Ein letztes Mal lassen wir einige historische MIBA-Titelbilder Revue passieren,
noch einmal kommen langjährige Autoren mit ihren ganz persönlichen Reminiszenzen zu Wort,
ein weiteres Mal werfen wir einen nostalgischen Blick auf die "Miniaturbahn-Szene" vor 30 oder 40 Jahren.
Letztmalig schauen wir zum Abschluß unseres "Jubiläums-Bauprojekts" auch den acht Westbahn-Freunden,
die uns mit ihren Eigenheiten so ans Herz gewachsen sind,
über die Schulter - vorläufig jedenfalls.
Einmalig in jeder Beziehung ist dagegen der Blick in die gute Stube der Redaktion ("Es bleibt schwierig"),
den wir Ihnen huldvoll gewähren - eigentlich ultrageheim,
aber wir wissen,
daß Sie schweigen können ... Mit der Januar-Ausgabe 1999,
die übrigens noch einige Tage vor Weihnachten im Handel sein wird,
beginnt also der 51.
MIBA-Jahrgang.
Nur Scherzbolde würden einem da einen guten Start ins sechste Lebensjahrzehnt wünschen.
Das will uns nicht schmeichelhaft erscheinen,
denn es signalisiert ruhige Routine und entspannte Selbstzufriedenheit - gerade so,
als würde die MIBA in Kürze aufs Altenteil rangiert und dort ihre Grundrente aufzehren.
Da wird sie jedoch am allerwenigsten zu finden sein.
Denn so,
wie die Modellbahn als Spielzeug und anspruchsvolles Mittel der Freizeitgestaltung momentan,
allen Augurenrufen zum Trotz,
eine Renaissance zu erleben scheint,
wollen auch wir uns nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen.
Routine und Zufriedenheit bedeuten Stillstand,
und das wäre weniger,
als Sie erwarten dürfen. Erwarten dürfen Sie indessen,
daß sich die MIBA auch in Zukunft den Grundsätzen der letzten Jahrzehnte verpflichtet fühlt: informativ zu sein,
aber nicht belehrend,
unterhaltsam,
aber nicht albern,
genau,
aber nicht pedantisch,
vielfältig,
aber nicht verwirrend,
und kritisch,
aber nicht nörgelnd.
In diesem Sinne heißt es also spätestens bei Erscheinen der nächsten MIBA: Vorhang auf und Fahrt frei für die nächsten 50 Jahre! Thomas Hilge
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