|
Mit dem Farbkonzentrat von Greven lasssen sich Laminier- und Gießharze sowie Leim einfärben. Es werden sieben Grundfarben angeboten, die sich beliebig mischen lassen. Außerdem sind die Farbkonzentrate witterungsbeständig.
Busch bietet jetzt das Programm "PC-Rail für Windows" an. Es bietet nun eine wesentlich einfachere Bedienung, da es der windowsüblichen Handhabung entspricht. Die Grafikmöglichkeiten von Windows 3.11 und Windows 95 werden voll unterstützt; dadurch ergibt sich ein extrem schneller Bildaufbau auch bei komplexen Gleisplänen. PC-Rail enthält in den Gleisbibliotheken das Material (fast) aller Hersteller. Als Systemanforderungen werden benötigt: ein PC mit Prozessor ab 80486 aufwärts, mindestens 4MB RAM , mindestens 5 MB freie Festplattenkapazität, CD-ROM-Laufwerk, VGA-Grafik (256 Farben empfohlen), Windows 3.11, oder Windows 95 und natürlich eine Maus. PC-Rail für Windows wird auf einer CD geliefert.
Der Noch-Katalog 1998 enthält neben dem bekannten Zubehörmaterial auch ein Kapitel über Kato, da die Artikel des japanischen Herstellers nun von NOCH vertrieben werden. Außerdem veranstaltet NOCH einen Modellbahn-Landschafts-Fotowettbewerb, dessen Teilnahmebedingungen ebenfalls im Katalog zu finden sind.
In der Baugröße 1 kommt der Dienstschotterwagen von Karat. Das Handarbeitsmodell besteht weitgehend aus Messing und läuft auf kugelgelagerten Radsätzen.
In der Baugröße 2 (1:22,5) fertigt Piko den kleinen Bahnhof "Rosenbach", der süddeutschen Vorbildern nachempfunden ist.
Damit an der Gartenbahn auch Recht und Ordnung herrschen, gibt es in der Baugröße 2 das Büro für den Sheriff.
In der Baugröße 2m bietet Dietz das Modell der Harzquerbahnlok 99 223 an, das weitgehend aus Serienteilen von LGB entsteht.
Nach dem Modell der Vorserienlok-101 fertigt Roco nun die 101 004-0, die der endgültigen Serienausführung entspricht. Vorbild-entsprechend wurden eine ganze Reihe von Details wie Lüfter und Dachausrüstung geändert; die Lackierung ist jetzt in dem etwas helleren "Verkehrsrot" gehalten. In der technischen Ausführung des Antriebs (mit Digitalschnittstelle) entspricht die Lok dem bereits erschienenen Modell.
Um eine exakt maßstäbliche Neukonstruktion handelt es sich bei dem G 10 in der Baugröße H0. Er erscheint in den Ausführungen der DB, DR und DRG. Besonders bemerkenswert: Alle Zurüstteile wie Handgriffe und Signalscheibenhalter sind bereits montiert.
Das bekannte Modell seiner BR 50 in der Baugröße H0 hat Fleischmann nun mit dem Kabinentender ausgestattet. Der Motor ist mit einer Schwungmasse versehen, Lok und Tender sind kurzgekuppelt. Am Tender-ende befindet sich zudem eine Kurzkupplungskulisse mit NEM-Normschacht.
Passendes zum Thema "Interzonenzug" und "Deutsche Reichsbahn in Epoche 3" (siehe auch den Beitrag von Michael Meinhold in MIBA 11/97,Seite 92) liefert Liliput: Der Schürzenwagen-Set aus je einem AB- und B-Wagen hebt sich durch die für die sechziger Jahre typische Lackierung der Wagen in zwei Grüntönen optisch vom tristen Einheits-Graugrün jener Jahre ab. In Interzonenzügen waren diese DR-Wagen oft auf DB-Gleisen zu sehen.
Ebenso wie beiden Schürzenwagen rollte auch der der "28er", den es als A- und B-Wagen der DR gibt, auf DB-Gleisen. Ein waggongeschichtlich besonders interessantes Fahrzeug ist der rote Mitropa-Schlafwagen, der im Modell - genau vorbildentsprechend - auf einem Schürzenwagen 3. Klasse basiert. Es gab bei der vielfach zu Provisorien gezwungenen DR bzw. der Mitropa noch abenteuerlicher anmutende Schlaf- und Speisewagen, die in den Interzonenzügen auch "hierzulande" zu sehen waren; Liliputs bemerkenswerte DR-Wagenserie wird daher hoffentlich noch mit weiteren Modellen fortgesetzt.
Den Eaos fertigt Liliput in zwei Versionen der SNCF entsprechend der Epoche 4 sowie in der neuesten "Cargo"-Ausführung der DB.
Der Kiestransporter der SBB kommt als Privatwagen in der aktuellen Lackierung der Firma Hüntwangen.
Seine Serie der Güterwagen nach Vorbildern der HGK setzte Lima mit den Modellen des Fad 167 und des Tds fort. Die Wagen werden mit dieser Ausführung als Sonderserie nur dieses Jahr produziert.
Seine Serie der Güterwagen nach Vorbildern der HGK (Häfen und Güterverkehr Köln) setzte Lima mit den beiden offenen Wagen der Bauarten Eaos und E fort. Die Modelle dieser Wagen werden mit dieser Bedruckung als Sonderserie nur dieses Jahr produziert.
Der Schiebewandwagen der Bauart Habis wird von Arnold in der Version der SNCB gefertigt
Natürlich sollen auch die Wechselstromer ihr Modell der neuesten DB-Lok erhalten: Märklin bringt ebenfalls die 101 in der aktuellen Version; die Göppinger wählten dazu die 101 003-2 als Vorbild aus. Der Antrieb erfolgt auf die beiden Achsen des vorderen Drehgestells, dessen Räder zusätzlich mit Haftreifen ausgestattet sind. Die Lok ist wahlweise mit Delta-Modul oder mit digitalem Hochleistungsantrieb erhältlich. Mehr zu diesem Modell demnächst in der MIBA.
In einer limitierten Sonderserie erscheint die Lok auch nach dem Vorbild einer nicht verwirklichten Design- Studie von Adtranz.
Etwas ganz besonderes ist Märklin zweifelsohne mit den H0-Modellen nach dem Vorbild des amerikanischen "Streamliners" gelungen. Auch die Produktion der Modelle ist bemerkenswert: Die stromlinienförmig profilierten Wagenkästen der sechs verschiedenen Wagentypen entstehen in einem speziellen Strangpreßverfahren in einem Stück aus eloxiertem Aluminium. Auf diese Weise konnten die Vorbilder am überzeugendsten wiedergegeben werden. Die Modelle sind nur als Set erhältlich, das in einer einmaligen Serie produziert wird.
Die passende Lok zum Streamliner gibt es auch: die EMD F7 erscheint in den Farben der Amtrak. Die dreiteilige Version erscheint in der Wechselstromausführung, für Gleichstrombahner wird eine zweiteilige Lok (ohne Mittelteil) erhältlich sein.
Zurück nach Deutschland: An die ehemalige Pfalzbahn erinnert das Modell der P 2.II, das auch in einer Gleichstromversion von Trix erhältlich sein wird.
Vollständig überarbeitet hat Piko das Modell des GGrhs 15, dessen Lackierung und Beschriftung dem Vorbild der DR entsprechend der Epoche 3 ausgeführt ist. Außerdem erhielt das Modell nun Kurzkupplungskulissen und NEM-Normschächte.
Die Reihe der vierachsigen Kesselwagen erhielt Zuwachs: der "Shell"-Wagen mit Bremserhaus entspricht der Epoche 3, der ITG dagegen der Epoche 4.
Die bekannten Windbergwagen (Nr. 5 und 6) kommen mit der gelblichen DR-Beschriftung der Epoche 3.
Nach einem authentischen Vorbild entstand der Privatwagen der Brauerei Leikheim mit der auffälligen schwarzen Lackierung und goldfarbenen Beschriftung.
Die kleine blaue Köf ist durchaus vorbildgerecht, denn in dieser Lackierung war sie tatsächlich auf verschiedenen Postbahnhöfen im Einsatz.
Der Komplettbausatz der BR 55 fertigt Weinert in einer einmaligen Auflage; es unterscheidet sich von den bisherigen Modellen durch den Dachlüfteraufsatz, außerdem besitzt die Lok keinen Vorwärmer und keine Speisepumpe.
Die BR 64 ist jetzt mit genieteten Wasserkästen lieferbar, ebenfalls als Komplettbausatz.
Interregiowagen aus der der Übergangszeit von DB und DR kommen von Sachsenmodelle und entstanden wie ihre Vorbilder auf der Basis von 2.-Klassewagen der Bauart Halberstadt. Sie tragen bereits die Interregiofarben, aber noch das alte DR-Logo. Das Vorbild des IC-Speisewagens Wrm 130 entstand in Bautzen und wurde 1991 umgebaut.
Im Längenmaßstab 1:100 entstanden der AB 508.1 und der B 5161 im Outfit der DB AG.
Nach Vorbildern in Bad Tölz entstanden die neuen Wohn- und Geschäftshäuser von Kibri. die vier verschiedenen Bausätze mit je zwei Gebäuden lassen sich vielfältig kombinieren.
Eine weitere Lücke im Signal-Angebot von Viessmann schließt das dreibegriffige Vorsignal. Es ist mit zwei Antrieben ausgestattet.
Außerdem ist jetzt der neue Katalog der Böblinger erhältlich, der auf 260 Seiten das komplette Programm der Gebäude- und Fahrzeugmodelle zeigt.
Nach der Museumsversion der 99 633 brachte Bemo nun auch die Ausführungen der anderen Epochen. Sämtliche Teile für Länderbahn-, Reichsbahn- und Bundesbahn-Version sind zusammen in einer Schachtel - sauber getrennt an separaten Gußbäumen. Die unterschiedlichen Vorderwände des Führerhauses sind ebenfalls berücksichtigt. Eine sehr übersichtlicheBauanleitung mit getrennten Explosionszeichnungen für jede der möglichen Versionen läßt keine Fragen offen. Zu beachten ist jedoch, daß bei der Länderbahn-Version fälschlicherweise keine Bremsschläuche eingezeichnet sind, obwohl Bilder der Tssd 43 eindeutig Bremsschläuche samt den Druckluftzuleitungen zeigen. Größere Schwierigkeiten sind beim Bau der Lok nicht zu erwarten. Für eine authentische Wiedergabe der Länderbahnlok müssen allerdings die angegossenen Elektroleitungen abgeschabt werden - ein etwas mühsames Unterfangen. Gegenüber der ersten Tssd-Ausführung hat Bemo den Antrieb weiter optimiert, der Bausatz ist jetzt serienmäßig mit einem Glockenankermotor ausgestattet. Zu der ausgezeichneten Detaillierung gesellen sich nun ebensolche Fahreigenschaften. MK
Ein feines Modell ist der kleine Klappdeckelwagen mit Bremserbühne der Bauart K 25 in der Baugröße N geworden. Seine Deckel lassen sich tatsächlich öffnen, Lackierung und Beschriftung entsprechen der Epoche 3.
In der Baugröße N kommt auch der Doppelstockwagen in der Version der Sihltalbahn.
Aus der Fülle der Neuheiten, die uns von Arnold ins Haus geliefert wurden, fiel uns besonders die Re 4/4 II in der markanten rot-beigen TEE-Lackierung auf.
Bei den Reisezugwagen kommt bei Arnold der EW II der SBB 1.-/2.-Klasse mit Schiebetüren in der aktuellen "EPZ"-Lackierung.
Nach dem Vorbild der SNCF entstand der "Eurofima"-Wagen 2. Klasse mit dem neuen Logo.
|