www.miba.de
 
 

E 11 von Piko in H0

 
  VorgängerÜbersicht der TestberichteNachfolger  
 

* Inhaltsübersicht

* What's new?
Inhalte
* MIBA aktuell
* MIBA Spezial
* Neu im Handel
* Teststrecke
* MIBA Events
Shopping
* Verlagsprogramm
* MIBA-Partner
* MIBA Kleinanzeigen
* Hersteller A-Z
* Händler A-Z
Service
* NEM (Morop)
* Feedback
* Mailing-Liste
* Sitemap
* MIBA Inline
* Downloads
* Links
* Media-Daten
 

Bild der E 11 von Piko Zur Messe 1996 kündigte neben Brawa auch Piko ein Epoche-4-Modell der E 42 an. Statt einer Doppelentwicklungerschien nun eine E 11 in der Ursprungsausführung der Epoche 3.
Das Piko-Modell entspricht in fast allen Details der Ausführung im Ablieferungszustand der E 11 005. Auf Anhieb bestechend ist der überzeugende Gesamteindruck. Bei genauerer Betrachtung unter Hinzuziehung des alten Piko-Modells stellt man fest, daß das Gehäuse aus dem Jahre 1969 verwendet wurde; allerdings in vielen wichtigen Details überarbeitet. Dies spricht für das seinerzeit bereits hohe Niveau von Vorbildtreue und Detaillierung. Gelungen ist auch das Finish dieses Modells.
Bild der E 11 von Piko Ein bißchen enttäuschend: Statt der vor 28 Jahren in bezug auf die Hauptabmessungen bereits absolut maßstäblichen Nachbildungen des Stromabnehmer-Typs RBS 58 mit einer vorbildlichen Befestigung, die den freien Durchblick auf das Dach ermöglichte, wurden Sommerfeldt-Stromabnehmer mit rotem Befestigungssteg und zentraler Schraube verwendet. Er fällt als Ganzes deutlich zu groß aus, was sich nicht gerade positiv auf den Gesamteindruck dieses Ellokmodells auswirkt. Absolut vorbildgerecht für den dargestellten Zeitraum ist dagegen der große Schleifstückabstand des Doppelschleifstückes.
Nach dem Abheben des aufgerasteten Gehäuses kommt die Technik zum Vorschein: ein solider Zinkdruckgußrahmen, der den längs angeordneten dreipoligen Mabuchi-Motor aufnimmt, von dem das Drehmoment über Silikonschläuche auf das Schneckengetriebe jedes Drehgestells übertragen wird. Sehr kultiviert zeigen sich die Laufeigenschaften. Nach dem Aufdrehen des Fahrreglers ist nur ein leichtes Summen zu vernehmen, das bei höherer Geschwindigkeit zeitweise von einem leichten Schnarren überlagert wird. Dieses Geräusch verschwindet nach längerer Betriebszeit jedoch. Die Schwungscheibe sorgt für einen passablen Auslauf nach Abschalten der Fahrspannung. Haftreifen auf allen Rädern der jeweils äußeren Treibachsen sorgen für eine angemessene Zugkraft. Die gemessenen Werte sind für die für dieses Modell typischen Zuggarnituren völlig ausreichend.
Bernd Zöllner


Maßtabelle E 11 von Piko
 Vorbild1:87Modell 
Längenmaße
Länge über Puffer16 260186,9188,4
Länge über Kasten15 020172,2174,3
Höhenmaße über Schienenoberkante
Dachoberkante (OK Dachhauben)3 87244,547,5
Dachoberkante (Stromabnehmer gesenkt)4 54052,254,5
Pufferhöhe1 05012,111,5
Breitenmaße
Puffermittenabstand1 75020,120,1
Breite Lokkasten2 90433,435,2
Breit über Griffstangen3 05035,137,4
Radstände
Gesamtachsstand11 300129,9129,8
Drehgestell-Achsstand3 50040,240,2
Drehzapfenabstand9 60060,060,0
Raddurchmesser1 35015,515,4
Radsatzmaße entsprechend NEM
Spurkranzhöhe max 1,21,2  
Spurkranzbreite 0,7-0,90,8  
Radsatzinnenmaß 14,3 +/-0,114,3 
Radbreite min 2,83,0 
Alle Maße in mm
 
Meßwerte E 11 von Piko
Gewicht Lok:449 g
Anzahl der Haftreifen:4
Angetriebene Achsen3
Meßergebnisse Zugkraft:
Ebene:109 g
3% Steigung:87 g
Geschwindigkeiten (Lokleerfahrt)
Vmax:179 km/h bei 12 V
VVorbild:120 km/h bei 8,5 V
Vmin:ca. 17 km/h bei 2,5 V
Auslauf aus:
Vmax:220 mm
VVorbild:176 mm
Lichtaustritt
ab:ca. 20 km/h
bei:3 V
1 Schwungmasse
Durchmesser:20,7 mm
Stärke:6,1 mm
 

 

[Zum Seitenanfang]  
Impressum
© 1997-2012 by MIBA Miniaturbahnen
Konzept und Umsetzung
von IWI GmbH
webmaster@MIBA.de